Mit „Sätze Verstehen“ gelingt es der Potsdamer Autorengruppe, eine diagnostische Materialsammlung zu veröffentlichen, die linguistisch motiviert und von modernen Theorien geleitet ist, wie sie auf dem deutschen Markt schon lange vermisst wurde: eine systematische, mehrstufige Untersuchung des Satzverständnisses von aphasischen Patienten wird dadurch möglich. Damit haben wir endlich ein Instrumentarium zur Verfügung, das eine wirklich individuelle, störungsspezifische Therapie von morphosyntaktischen Verständnisstörungen erlaubt. Ziel der Untersuchung ist es, bei Patienten mit gutem Wortverständnis und guter Kurzzeitgedächtnisleistung Störungen bei der Satzverarbeitung schrittweise aufzudecken.
Die Untersuchung gliedert sich in drei Untertests, die Eingangs-, die Kern- und die Vertiefende Diagnostik, die aufeinander aufbauen. Für die Anwendung wird ein klar strukturiertes Vorgehen vorgeschlagen. Es liegen zu jedem Untertest übersichtliche Protokollbögen und transparente Auswertungskriterien vor. Ein Ergebnisübersichtsbogen bietet die Möglichkeit, Ergebnisse aus mehreren Untersuchungen z.B. zum Zweck der Verlaufskontrolle zu vergleichen. Das Abschneiden eines untersuchten Patienten kann dank vorhandener Normierungsdaten eindeutig als unbeeinträchtigt, oder als leicht bzw. schwer gestört eingestuft werden. Die Untersuchung des Satzverständnisses erfolgt für alle 3 Untertests in der Form einer auditiven Bild-Zuordnungsaufgabe. Der Proband muss aus 2 bzw. 4 vorliegenden Situationsbildern das zum vorgesprochenen Satz passende Bild heraussuchen und zeigen.
Der Band ist in einer Printfassung oder als eBuch erhältlich.
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Was ist ein eBuch?Auszüge aus den Band (PDF):
Begleittext |
Protokollbögen |
Untersuchungsteil
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