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Kurzform des SETK 3-5

von Hannelore Grimm

Einsatzbereich Das Sprachscreening ist im Alter von 3;0 bis 5;11 Jahren einsetzbar. Es kann... mehr
Informationen "CD"
Einsatzbereich
Das Sprachscreening ist im Alter von 3;0 bis 5;11 Jahren einsetzbar. Es kann vor allem in der kinderärztlichen Praxis, in der logopädischen und psychologischen Praxis sowie in Kindergärten und anderen vorschulischen Einrichtungen nutzbringend eingesetzt werden. Einzeltest.

Inhalt
Das Sprachscreening für das Vorschulalter für drei- bis fünfjährige Kinder erlaubt erstmalig eine standardisierte Erfassung des erreichten Sprachentwicklungsstands und damit die Identifikation von Risikokindern im späteren Vorschulalter, die inhaltlich valide, kostengünstig, in sehr kurzer Zeit durchführbar sowie einfach und eindeutig auswertbar ist. Damit ist die Möglichkeit des Sprachscreenings über die gesamte Vorschulzeit (von 12 Monaten bis zum Schuleintritt) komplettiert. Im Rahmen kinderärztlicher Vorsorgeuntersuchungen werden zur U6 und U7 die Elternfragebögen für die Früherkennung von Risikokindern (ELFRA) eingesetzt, zur U8 und U9 greift das hier vorliegende Screeningverfahren. Der diagnostische Nutzen des Sprachscreenings ist theoretisch und empirisch belegt. Es stellt eine Kurzform des SETK 3-5 dar und teilt mit diesem Gesamttest inhaltliche und methodische Vorteile. Für dreijährige Kinder besteht die Kurzform aus den beiden Untertests PGN (Phonologisches Arbeitsgedächtnis für Nichtwörter) und MR (Morphologische Regelbildung). Für vier- bis fünfjährige Kinder enthält die Kurzform wiederum PGN und hinzukommend SG (Satzgedächtnis). Die jeweiligen Untertests repräsentieren am besten diejenigen sprachlichen Meilensteine, die eine eindeutige Definition dessen geben, was unter einer Sprachentwicklungsverzögerung zu verstehen ist. Es wird eine valide und zuverlässige Risikodiagnose ermöglicht, so dass die Unsicherheit beseitigt ist, ab wann ein Kind überhaupt als sprachentwicklungsverzögert einzuschätzen ist. Für eine umfassende und differenzierte Diagnostik, z.B. für die Planung therapeutischer Inverventionen, ist der SETK 3-5 und für jüngere Kinder der SETK-2 heranzuziehen.

Zuverlässigkeit
Die interne Konsistenz der Untertests variiert zwischen a = .62 und a = .89.

Testgültigkeit
Die beiden Kurzformen korrelieren mit dem Gesamttest SETK 3-5 zwischen r = .83 und r = .89. Sensitivität und Spezifität bewegen sich zwischen 80% und 97%. Insgesamt ist nachgewiesen, dass mit den Kurzformen eine sehr frühe Einschätzung der Sprachleistungsfähigkeit möglich ist. Die herausragende Güte der Kurzformen wird auch anhand der Klassifizierung von Frühchen sowie von Kindern mit einer behandlungsbedürftigen spezifischen Sprachentwicklungsstörung demonstriert.

Normen
Es liegen kritische Werte für die einzelnen Untertests vor. Zudem wurden T-Werte und Prozentränge errechnet.

Bearbeitungsdauer
Die Durchführung einer Kurzform dauert max. 10 Minuten, für die Auswertung sind nur wenige zusätzliche Minuten notwendig.

Erscheinungshinweis
In Anwendung seit 2003.
Tests mit Zubehör: SSV Sprachscreening für das Vorschulalter
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